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Willkommen 2025.

Neues Jahr – Neue Herausforderungen – Neue Möglichkeiten

«Gib jedem neuen Jahr die Chance, das Schönste deines Lebens zu werden». Ganz nach dem Zitat von Mark Twain verabschieden wir uns vom alten Jahr und schauen voller Zuversicht 2025 entgegen. Es ist Zeit Bilanz zu ziehen und neu durchzustarten.

Rückblick 2024

Rückblickend war das laufende Jahr hinsichtlich Auftragslage und Auslastung leicht ruhiger als die Jahre davor. Dafür konnten wir uns über neue Kunden und herausfordernde Projekte freuen.
Im heutigen, letzten Blogbeitrag 2024, erfahren Sie unter anderem über diverse Optimierungen und den Einsatz modernster Robotertechnik in unserem Unternehmen.

Investitionen und Weiterentwicklung

Im Jahr 2024 hatten wir in einige wichtige Neuanschaffungen, investiert. Die grösste Investition war die neue Photovoltaik-Anlage, mit 500 hochmodernen Solar-Modulen, die allein in diesem Jahr ungefähr 160’000 kWh an umweltfreundlichem Strom erzeugt hat, damit wurden, bezogen auf den Strommix in unserer Gegend, rund 25 Tonnen Co2 eingespart. In diesem Jahr haben wir weniger in Maschinen investiert, dafür den Schwerpunkt auf diverse Optimierungen im Betrieb gelegt.

Komplettsanierung IT-Infrastruktur

Mit einer Komplettsanierung unserer IT-Infrastruktur haben wir auch das Thema Cyber-Sicherheit, das uns schon immer sehr wichtig war, auf den neusten Stand gebracht.

Aus- und Weiterbildungen

Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden ist uns sehr wichtig. Deshalb investieren wir jährlich in Schulungen zu verschiedenen Themenbereichen. Auch für die Berufsförderung leisten wir unseren Beitrag, in dem wir Lehrstellen und Schnupperlehren anbieten oder beim Ferienpass (Nachwuchsförderung VSSM-Schwyz) Material kostenlos zur Verfügung stellen. In diesem Jahr unterstützte die vonrickenbach.swiss ag auch den Schreiner Schweizermeister mit einem Sponsoringbetrag für die WorldSkills.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Safety first – keine Arbeit ist so wichtig, dass wir dafür die Gesundheit oder gar Leben unserer Mitarbeitenden riskieren. Auch in diesem Jahr haben mehrere interne Schulungen stattgefunden, bei denen Themen wie «korrektes und sicheres Arbeiten an Maschinen», «sichere Anwendung von Leitern» und vielem mehr behandelt wurden. Wir dürfen mit Freude auf ein Jahr zurückblicken, in dem wir keine einzige Ausfallstunde aufgrund eines Unfalls verzeichnen müssen.

Robotik

Innovation und die stetige Weiterentwicklung unseres Unternehmens sind uns seit jeher wichtig. In diesem Jahr waren wir Projektpartner eines Innosuisse Projektes im Bereich der mobilen Robotik. Nach über einem Jahr an Versuchen im Labor, Abklärungen, Vorbereitungen, etc. wurden erste „Feldversuche “ in unserer Firma durchgeführt.

Grosse und kleine Highlights

Die vonrickenbach.swiss ag ist ein Familienbetrieb, wir sind stolz darauf ein Team von langjährigen Mitarbeitenden zu haben und wir pflegen Traditionen. Auch in diesem Jahr durften wir einige Jubiläen feiern, einmal mit 10, einmal mit 20 und einmal mit sage und schreibe 35 Jahren Firmentreue. Der jährliche Familientag für Gross und Klein auf dem Stoos war trotz des schlechten Wetters ein voller Erfolg und am Grillabend im Herbst, stand der Chef persönlich hinter dem Grill und verwöhnte die Belegschaft mit feinen Grilladen.

Der Blick durch die Glaskugel

Wie bereits in den letzten beiden Jahren sind die Wirtschaftsprognosen für 2025 eher verhalten. Mit grösseren Anschaffungen und Investitionen werden wir vorerst zurückhaltend sein und abwarten wie sich das kommende Jahr entwickelt. Unsere Aussichten auf verschiedene neue Projekte und innovative Produkte lassen uns aber vorsichtig optimistisch ins 2025 schauen. Nächstes Jahr sind wiederum diverse interne Projekte geplant um unser Qualitätsmanagement gezielt weiterzuentwickeln, damit wir auch künftig den anspruchsvollen Erwartungen unserer Kunden gerecht werden können. Ebenfalls werden wir der Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden genügend Zeit und Raum widmen, denn nur mit einem motivierten und gut geschulten Team können wir neue Herausforderungen erfolgreich meistern.

Ein grosses Dankeschön!

Es verbleibt mir nun nur noch ein grosses Dankeschön auszusprechen. Ein herzliches Dankeschön gebührt unseren geschätzten Kunden, für welche wir viele interessante, designstarke Produkte herstellen durften. Vielen Dank unseren Mitarbeitenden, die Auftragsspitzen und Schwankungen in der Auslastung immer wieder angenommen und mit grosser Flexibilität so manche Deadline möglich gemacht haben. Nicht zu vergessen ein grosses Merci an unsere langjährigen und treuen Lieferanten, die uns immer zuverlässig mit dem wunderbaren Werkstoff Holz versorgen. Wir freuen uns darauf mit Ihnen allen, neue und interessante Projekte im Jahr 2025 realisieren zu dürfen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen wunderbare Festtage und für das kommende Jahr alles Gute und viel Erfolg.

Thomas von Rickenbach
Inhaber und Geschäftsführer

Wir sind in der Schreinerzeitung!

"MASSIVHOLZPLATTEN AUF MASS"

Seit über 20 Jahren produziert die vonrickenbach.swiss ag Massivholzplatten für ihre B2B-Kunden. Für unsere nationalen und internationalen Kunden fertigen wir jährlich just in time mehrere Tausend Quadratmeter an Massivholzplatten an. Diese werden für verschiedenste Anwendungszwecke wie Tisch-, Möbelplatten, Treppenstufen oder andere Produkte eingesetzt. Erfahren Sie mehr in der neusten Ausgabe der Schreinerzeitung.

Thomas von Rickenbach
Inhaber und Geschäftsführer

Starke Mitarbeitende.

Das sagen unsere Mitarbeitenden

In dieser Ausgabe geht es weiter in unserer Rubrik «das sagen unsere Mitarbeitenden». Heute stellen wir Ihnen unseren Mitarbeitenden Harald Binder vor. Wir wollen von ihm erfahren, wie sein Alltag als Bereichsleiter Finishing und Projektleiter bei der vonrickenbach.swiss ag aussieht und was Harald auf seiner Reise durch Madagaskar erlebt hat.

Im Interview mit Harald Binder – Bereichsleiter Finishing / Projektleiter

Name: Harald Binder
Position VRS: Bereichsleiter Finishing / Projektleiter
Ausbildungen: Techniker Fachrichtung Holztechnik, Schreinermeister. Seit 9 Jahren bei der VRS.

Interview

Was sind deine Tätigkeiten bei VRS?
Bei der VRS darf ich ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld ausüben. Es reicht von der Offerte bis zur Fertigstellung eines Projektes. Neben der termingerechten Produktion muss ich auch die Abläufe und die wiederkehrenden Produkte dokumentieren und dafür zu sorgen, dass sie die Fertigung optimal durchlaufen.

Du bist seit 2015 bei VRS. Was hat sich in den letzten neun Jahren am stärksten verändert?
Ich durfte einen Generationenwechsel miterleben, den ich als sehr ruhig und geordnet erlebte. Wir produzierten früher meist grosse Serien wohingegen heute eher kleine bis mittlere Stückzahlen gewünscht sind von den Kunden . Auch haben wir einen grösseren Kundenstamm als früher, was gut durchdachte Produktionsabläufe erfordert, damit wir alles termingerecht fertigstellen können. Dabei ist es wichtig alle Prozesse so aufzubauen, dass die Mitarbeitenden alle Informationen für eine selbständige Erledigung der Aufgabe kennen. Wir erhalten heute vermehrt Anfragen und Aufträge, bei denen unsere Expertise gefragt ist und wir des Öfteren Einfluss auf das Endprodukt nehmen dürfen. So können wir unser Know-how optimal einsetzen, um das Endprodukt wirtschaftlich und im Sinne der Kunden umzusetzen.

Wie würdest Du den Betrieb heute kurz und bündig beschreiben?
Die VRS bietet eine optimale Zusammensetzung zwischen lösungsorientierter Beratung, fundiertem Wissen bei der Bearbeitung von Massivholz und den fast unbegrenzten Möglichkeiten unserer 5-Achs CNC-Maschinen, die oft das Unmögliche, möglich machen. Ausserdem haben wir topausgebildete Mitarbeitende, die finale Veredelungsschritte, die oftmals filigrane Handarbeit erfordern, perfekt umsetzen können.

Was motiviert Dich, dass Du den Arbeitsweg von rund 45 Minuten jeden Tag auf Dich nimmst?
Natürlich hatte ich mir dies vor meiner Bewerbung gut überlegt. Es war mir bewusst, dass ein Teil meiner Freizeit dem Arbeitsweg zum Opfer fallen wird, jedoch habe ich diesen Entscheid nie bereut. Ich bin stolz darauf zusammen mit dem Team vonrickenbach.swiss ag bei der Umsetzung der spannenden Aufträge mitwirken zu dürfen. Die Fahrt nutze ich, um den neuen Tag vorzubereiten und bei der Heimfahrt das Erlebte zu verarbeiten.

Du bist seit 1990 in der Schweizer Möbelindustrie tätig. Wie hat sich die Branche aus Deiner Sicht entwickelt, respektive verändert?
Als ich damals in die Schweiz kam, war die Fertigung auf Lager eine gängige Fertigungsart. Auch war es für die Kunden kein Problem zwei bis drei Monate auf ihre Möbel zu warten, denn Sie waren stolz ein qualitativ hochwertiges Schweizer Produkt zu kaufen, das bestenfalls ein Leben lang halten würde. Als ca. 1994 die Wirtschaft zu schwächeln begann und vermehrt gespart werden musste, kamen immer mehr Möbel aus dem Ausland in die Schweiz. In den Jahren danach verschwanden leider sehr viele inländische Möbelfabriken. Heute gibt es nur noch wenige Firmen, für die es rentabel ist, die Fertigung in der Schweiz aufrecht zu erhalten.

Was ist Deine Lieblingstätigkeit bei VRS?
Am liebsten bin ich von Anfang des Projektes dabei, beginnend mit der Offerte und Planung, über die Fertigung einschliesslich eventueller Problemlösungen, bis hin zur Auslieferung. Es gibt für mich nichts Schöneres als persönlich mitzuerleben, wenn ein Kunde das finale Produkt entgegennimmt und seine Freude darüber zu sehen ist. Das erfüllt mich jedes Mal mit Berufsstolz.

Auf welches Projekt bist du am meisten stolz?
Für mich war dies, ohne gross nachdenken zu müssen, der Ausbau und die Fertigung der Möbel für das Stadtcasino Basel. Es war mein bisher interessantestes und auch prägendstes Projekt, das ich ausführen durfte. Dank der Mitwirkung aller Mitarbeitenden, unserem innovativen Maschinenpark, aber auch mit dem Einsatz von Externen, wie Metallbauer oder Montageschreiner, wurde das Projekt ein Erfolg.

Wo siehst Du die grossen, betrieblichen Herausforderungen in der Zukunft?
Wir sind konstant dabei unsere Prozesse anzupassen und so zu gestalten, dass wir eine gemeinsame Grundlage haben, damit alle Mitarbeitenden die gleichen Abläufe anwenden. Dies, um sicher zu stellen, dass die Kosten im vorgesehenen Rahmen bleiben und die Qualität in dem von unseren Kunden gewohnten Niveau bleibt.

Du gehst auch gerne auf Reisen und letztes Jahr warst Du in Madagaskar. Was war Dein eindrücklichstes Erlebnis dort?
Madagaskar ist ein sehr schönes Land, jedoch ist die Armut sehr hoch und in einem Ausmass wie ich sie so noch nicht gesehen habe. Trotzdem sind die Menschen fröhlich und machen einen zufriedenen Eindruck. Die Kinder sind sehr kreativ und stellen aus Rohstoffen, die bei uns als Abfall gelten, ihre Spielsachen oder andere Hilfsmittel her. Mit all den Eindrücken und Fotos könnte ich einen dicken Bildband füllen.

Wie war es für Dich, als Du wieder von der Reise zurück in der Schweiz warst?
Die grosse Armut hat uns auch nach unserer Rückkehr in die Schweiz stark beschäftigt. Wir machen uns viele Gedanken, wie wir nachhaltig helfen könnten, um sicherzustellen, dass die Spenden oder Hilfen nicht in falsche Hände geraten und die Madagassen auch in der Lage sein werden allfällige Projekte anschliessend selbständig weiterzuführen und zu unterhalten.

Moderner Arbeitgeber

Unser FAMILIENUNTERNEHMEN mit rund 30 gut qualifizierten Mitarbeitenden setzt auf gute Aus- und Weiterbildungen sowie attraktive Arbeitsmodelle. Das Wohl unserer Mitarbeitenden liegt uns am Herzen, denn wir wissen, dass wir zusammen mit motivierten Mitarbeitenden vieles bewirken, uns langfristig erfolgreich am Markt etablieren können und unsere grosse Leidenschaft für die Bearbeitung von Massivholz auch den künftigen Generationen weitergeben können.

Thomas von Rickenbach

Starke Mitarbeitende

Das sagen unsere Mitarbeitenden

In dieser Ausgabe geht es weiter in unserer Rubrik «das sagen unsere Mitarbeitenden». Heute stellen wir Ihnen unseren aktuellen Praktikanten vor, Anton Flohr, seines Zeichens gelernter Schreiner EFZ, zurzeit an seinem Bachelorstudium in Holztechnik in Biel. Wir wollen von ihm erfahren, wie er den Weg ins Muotathal gefunden hat, was ihn am Beruf am meisten fasziniert und wie er Job und Studium mit der Vorbereitung auf das härteste Ruderrennen der Welt unter einen Hut bringt.

Im Interview Anton Flohr – Praktikant

Name: Anton Flohr (24 J.)
Position VRS: Praktikant
Ausbildungen: Schreiner EFZ / z. Z. Studium zum Bachelor an der Holztechnik in Biel.

Interview

Du bist Praktikant bei der vonrickenbach.swiss ag. Wie bist Du auf die Firma aufmerksam geworden?
Das erste Mal hörte ich von der vonrickenbach.swiss ag durch den Vater einer ehemaligen Schulfreundin. Er erzählte mir schon während meiner Schreinerlehre von einem Betrieb im Muotathal, der 5 CNC-Maschinen in der Werkstatt stehen hätte. Etwas skeptisch aber vor allem neugierig, was es mit seinen Erzählungen auf sich hat, wollte ich mir selbst ein Bild von dieser “Schreinerei” machen. Bei einer von Ihm organisierten Besichtigung lernte ich Thomas von Rickenbach und den Betrieb kennen.

Im Holztechnik Studium in Biel kam ich ausserdem in diversen Vorlesungen immer wieder mit der vonrickenbach.swiss ag in Berührung.

Wie sieht Dein beruflicher Werdegang bis heute aus?
Ich habe Schreiner EFZ Fachrichtung Möbel/Innenausbau gelernt. Nach der Lehre habe ich weitere 2 Jahre als Monteur gearbeitet, und sammelte Berufserfahrung auf dem Bau. Im Herbst 2021 zog ich für das Holztechnikstudium nach Biel. In einem Teilzeitpensum und in den Semesterferien arbeite ich weiterhin als Monteur.

Warum hast Du Dich für die Schreinerlehre und nicht für die gymnasiale Matura entschieden?
In der Oberstufe wollte ich Medizin oder Architektur studieren. Mir gefiel dann aber die Werkstatt bei meinen Schnupperlehren deutlich besser als die Schulbank. Ich dachte mir damals, dass ich mit der Berufsmatura und einem Studium immer noch die Branche wechseln könnte, falls ich das irgendwann möchte. Mit der Zeit lernte ich das Schreinerhandwerk dann immer mehr zu schätzen und war mir Ende Lehre sicher, dass ich in die Holzbranche nicht mehr verlassen werde.

Was hast Du in Deiner Lehrzeit am liebsten gemacht?
Mir gefielen immer die kleinen Sonderaufträge des Chefs. Ein Zettel mit einer Skizze und den Rest musste ich mir selbst ausdenken. Auch die abwechslungsreichen Arbeiten mit dem Serviceschreiner gefielen mir sehr gut.

Was hat Dich bewegt den Weg zum Bachelor (BSc) in Holztechnik an der Berner Fachhochschule einzuschlagen?
Da ich mir sicher war in der Holzbranche zu bleiben und mich aber noch weiterbilden wollte, war die Berner Fachhochschule für mich der logische nächste Schritt. Im Gegensatz zum Schreinermeister vermittelt das Holztechnikstudium ein breiteres technisches Wissen. Ausserdem bekommt man auch Einblicke in die Sägeindustrie und den Holzbau.

Was gefällt Dir besonders gut im Studium BSc Holztechnik?
Das Umfeld der Mitstudierenden. Viele haben einen «Hölzigen» Hintergrund und es herrscht ein lockerer Umgang untereinander und mit den Dozierenden. Durch die Einmaligkeit des Standorts Biel, baut man sich ein Netzwerk in der ganzen Schweiz auf.

Mit welchen Themen beschäftigst Du Dich in Deinem Praktikum bei der VRS?
Meine Kernaufgabe liegt im Aufbau eines Prozessmanagement. Zusätzlich beschäftige ich mich mit Fragestellungen in der Kostenrechnung und wirke bei der Weiterentwicklung des Lean Managements, und des Qualitätsmanagements mit. Ab und zu erledige ich auch kleinere Aufträge aus dem Tagesgeschäft.

Was hast Du für einen ersten Eindruck vom Betrieb erhalten?
Man ist nicht auf Probleme, sondern auf Lösungen fokussiert. Durch die mittlere Unternehmensgrösse herrscht ein kollegialer Umgang mit allen Mitarbeitenden. Besonders in der Massivholzverarbeitung hat die vonrickenbach.swiss ag ein riesiges Knowhow, was ich von einer klassischen Schreinerei her so noch nicht kannte.

Du gehörst zu der Generation Z. Was sagst Du, ist für Eure Generation wichtig bei einem Arbeitgeber?
Ich denke unserer Generation ist Verantwortung in der Arbeitswelt wichtig und das Gefühl etwas bewegen zu können. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance wird ebenfalls immer wichtiger. Dazu gehören zum Beispiel flexible Arbeitszeiten, von zu Hause aus zu arbeiten, aber auch eine gute leistungsbezogene Bezahlung ist wichtig.

Wo siehst Du die Herausforderungen zwischen jungen Arbeitnehmern und den Arbeitgebern in der Zukunft?
Junge Arbeitnehmende wechseln oft den Arbeitgeber und haben durch die Vielzahl an Möglichkeiten immer weniger Interesse an handwerklichen Berufen. Für Unternehmen und besonders Handwerkbetriebe ist es aus meiner Sicht dadurch immer schwieriger, Knowhow aufzubauen und zu halten. Eine Herausforderung für Unternehmen wird es sein, die Geschäftsprozesse auch bei wechselndem oder oft mangelndem Personal aufrecht zu erhalten.

Zum Schluss noch eine private Frage. Im Dezember 2025 wirst Du zusammen mit deinem langjährigen Ruderkollegen beim «The World’s Toughest Row», welches als härtestes Ruderrennen der Welt gilt, an den Start gehen. Wieviel Zeit investierst du täglich auf diese Vorbereitung und wie bringst du Job, Studium und Training unter einen Hut?
Unter der Woche trainiere ich täglich ungefähr zwei Stunden. Sport war schon immer ein fester Bestandteil meiner Freizeit. Ich geniesse den Ausgleich zum Arbeitsalltag und sehe das Training weder im Studium noch jetzt als eine grosse Zusatzbelastung. Zum Trainingsaufwand kommt bei unserem Projekt nun auch sehr viel administrativer Aufwand mit Sponsoren und technischer Ausbildung dazu. Die Wochenenden sind da immer gefüllt mit Vorbereitungen, dass wir im Dezember2025 auf den Atlantik aufbrechen können.

Wir wünschen dir viel Ausdauer und Erfolg für dieses grosse Vorhaben!

Moderner Arbeitgeber

Unser FAMILIENUNTERNEHMEN mit rund 30 gut qualifizierten Mitarbeitenden setzt auf gute Aus- und Weiterbildungen sowie attraktive Arbeitsmodelle. Das Wohl unserer Mitarbeitenden liegt uns am Herzen, denn wir wissen, dass wir zusammen mit motivierten Mitarbeitenden vieles bewirken, uns langfristig erfolgreich am Markt etablieren können und unsere grosse Leidenschaft für die Bearbeitung von Massivholz auch den künftigen Generationen weitergeben können.

Thomas von Rickenbach

Starke Mitarbeitende

Das sagen unsere Mitarbeitenden

In der Rubrik «das sagen unsere Mitarbeitenden» stellen wir Ihnen in den nächsten Monaten einige unserer Schlüsselstellen vor. Den Anfang machte unsere Personalverantwortliche Steffi Brand . Beim heutigen Interview schauen wir in unsere Produktionsstätte und nehmen den Alltag unseres Bereichsleiters CNC, René Gwerder, etwas genauer unter die Lupe.

Im Interview René Gwerder – Bereichsleiter CNC

Name: René Gwerder (51 Jahre)
Position VRS: Bereichsleiter CNC
Ausbildungen: Schreiner EFZ Schwerpunkt Möbel.

Seit 35 Jahren bei der vonrickenbach.swiss ag.

Interview

René, was sind Deine Tätigkeiten bei VRS?
Meine Tätigkeiten bei der vonrickenbach.swiss ag sind vielfältig. Der Hauptschwerpunkt meiner täglichen Arbeit ist das Planen sämtlicher CNC-Arbeiten. Dabei koordiniere ich die Mitarbeitenden, die Maschinen und Aufträge in meinem Bereich. Ich programmiere die Daten für unsere 5-Achs-CNC-Maschinen , rüste die Maschinen und fräse auch oft selbst, vor allem anspruchsvolle Aufträge. Ebenfalls bin ich für die Wartung der Maschinen verantwortlich und schule Mitarbeitende in der Bedienung der CNC-Maschinen.

Du bist nun schon 35 Jahre bei VRS. Was hat sich in den vielen Jahren, zusammengefasst am meisten verändert?
Wie viele andere handwerkliche Berufe wurde auch der Schreinerberuf in den vergangenen Jahren immer digitaler und technischer. Informatik und technisches Verständnis werden immer wichtiger. Auch die Auftragskomplexität hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Es werden vermehrt kleinere Losgrössen statt grosse bestellt, diese dann aber öfter. Auch der Zeitdruck ist heute stärker zu spüren als noch vor ein paar Jahren.

Wie würdest du vonrickenbach.swiss ag kurz und bündig beschreiben?
Ein moderner und zeitgemäss geführter Familienbetrieb. Fortschrittlich, mit einer grossen Fachkompetenz in der Massivholz und CNC-Bearbeitung.

So viele Jahre im selben Unternehmen zu arbeiten ist heute eher selten. Was hat dich bewogen bis heute bei uns zu arbeiten?
Wie bereits erwähnt ist die Arbeit als Leiter CNC sehr abwechslungsreich und interessant. Kein Tag ist wie der andere. Ich schätze das mir entgegengebrachte Vertrauen, Freiheiten und Wertschätzung in meine Arbeit.

Was gefällt dir bei VRS generell besonders gut?
Die Mitarbeitenden werden bei Entscheidungen miteinbezogen, man darf eigene Ideen einbringen. Das Arbeitsklima ist sehr gut, es ziehen alle am gleichen Strang. Obwohl wir inzwischen eine gewisse Grösse haben, ist es immer noch familiär und persönlich.

Was begeistert dich an deiner Arbeit am meisten?
Das Programmieren der CNC-Maschinen ist sehr abwechslungsreich und oft auch herausfordernd. Die Technik erlaubt es sehr komplexe Formen maschinell herzustellen. Es ist wichtig sich laufend weiterzubilden, um immer auf dem neusten Stand der technischen Entwicklung zu bleiben.

Welche Holzart verarbeitest Du am liebsten und warum?
Esche mit Braunkern : Mir gefällt das Holz durch seine markante lebhafte Maserung und es ist gut zu bearbeiten Es wird oft für gestalterische Elemente, für Drechselarbeiten und im Möbelbau verwendet.

Wie würdest Du einem jungen, frisch aus der Lehre kommenden Schreiner dein Berufsbild in unserem Betrieb schmackhaft machen?
Wie bereits oben erwähnt ist vonrickenbach.swiss ag ein sehr fortschrittlicher Arbeitgeber mit attraktiven Arbeitszeitmodellen . Zudem sind die Arbeiten sehr interessant und vielseitig, man kann sich, wenn man will, beruflich weiterentwickeln und eigene Ideen einbringen.

Wo siehst Du die grossen, betrieblichen Herausforderungen in der Zukunft?
Der Schreinerberuf wird sich noch weiter in Richtung Digitalisierung und Automatisierung entwickeln. Die Anforderungen werden zunehmen, technisches Verständnis und der Wille dranzubleiben, um den Anschluss nicht zu verlieren sind unumgänglich. Wichtig ist es sicher auch künftig gute und qualifizierte Mitarbeitende zu finden.

Zum Schluss: Was ist Deine schönste Erinnerung im Betrieb, seit Beginn deiner Arbeitszeit bei VRS?
In den vergangenen 35 Jahren gibt es davon so einige, was ich aber sicher nie vergessen werde ist, dass ich bereits in meiner Lehrzeit bei vonrickenbach.swiss ag ein hochwertiges Bauernbuffet herstellen durfte, damals noch mit viel Handarbeit und ohne CNC-Maschinen.

Moderner Arbeitgeber

Unser FAMILIENUNTERNEHMEN mit rund 30 gut qualifizierten Mitarbeitenden setzt auf gute Aus- und Weiterbildungen sowie attraktive Arbeitsmodelle. Das Wohl unserer Mitarbeitenden liegt uns am Herzen, denn wir wissen, dass wir zusammen mit motivierten Mitarbeitenden vieles bewirken, uns langfristig erfolgreich am Markt etablieren können und unsere grosse Leidenschaft für die Bearbeitung von Massivholz auch den künftigen Generationen weitergeben können.

Thomas von Rickenbach

Goodbye 2023.

Wer hat an der Uhr gedreht – ist es wirklich schon so spät?

Ein Blick auf den Kalender bestätigt, in wenigen Tagen steht bereits wieder das Jahresende bevor. Wir werfen ein Blick zurück aufs vergangene Jahr und schauen gespannt was 2024 für uns bereit hält. Für die vonrickenbach.swiss ag war es ein interessantes Jahr mit wichtigen Investitionen, internen Veränderungen und grossartigen Produkten, die wir im Auftrag unserer Kunden produzieren durften.

Rückblick 2023

Im vergangenen Jahr durften wir wunderbare und teilweise herausfordernde Projekte zusammen mit unseren Kunden umsetzen, wie Sie aus unseren Blogs während des Jahres immer wieder erfahren konnten. Ausserdem wurden wichtige Neuanschaffungen getätigt, Nachfolgelösungen geregelt und wir dürfen auf ein erfolgreiches, wenn auch wiederum anspruchsvolles Jahr zurückblicken.

Neuanschaffungen und Weiterentwicklungen

Investitionen in hochwertige und langlebige Maschinen erlauben es uns auch künftig anspruchsvolle Aufträge in höchster Qualität und Präzision umzusetzen. Im Jahr 2023 haben wir einige wichtige Neuanschaffungen getätigt. Zum einen haben wir in zwei neue Zuschnitt Maschinen (Kappsäge und Längskreissäge) investiert, die Anfang 2023 in Betrieb genommen werden konnten. Ebenfalls haben wir unseren Laser ersetzt, mit diesem können Werkstücke individuell bearbeitet werden sei es für Gravuren, Schriftzüge, Bilder oder auch Perforationen sind damit möglich.

Die wohl grösste Investition war aber die neue Photovoltaik-Anlage, die wir im November in Betrieb nehmen konnten. Dank unseren 500 hochmodernen Solar-Modulen, die eine Fläche von 940m2 abdecken, werden wir jährlich ungefähr 152’000 kWh an umweltfreundlichem Strom erzeugen und damit rund ein Viertel unseres Strombedarfs decken können. Mit dieser innovativen PV-Anlage tragen wir nicht nur zur Reduzierung unserer CO2-Emissionen bei, sondern unterstützen auch aktiv die Klimaziele der Schweiz.

Strukturelle und personelle Veränderungen

Das Wohlergehen und die Motivation unserer Mitarbeitenden sind uns als Familienunternehmen mit langer Tradition sehr wichtig. Es ist uns ein Anliegen den stetigen Veränderungen in der Arbeitswelt gerecht zu werden und unseren Mitarbeitenden ein zeitgemässes Umfeld zu bieten, in dem sie ihre Fähigkeiten entfalten können. Auch regelmässige interne Events, wie beispielsweise der Familientag mit unseren Mitarbeitenden auf dem Stoos, der Besuch vom Samichlaus und Schmutzli im Betrieb oder der jährliche Weihnachtsapéro tragen zu einem familiären Umfeld bei. Im neuen Jahr dürfen sich unsere Mitarbeitenden zudem über attraktive Zusatzleistungen freuen und auch bei den Lohnerhöhungen bleiben wir nicht beim vorgegebenen Minimum, sondern erhöhen die Löhne mehr, um den ansteigenden Kosten bei Mieten, Krankenkassen und Energie entgegenzuwirken.

Wir sind stolz darauf auf langjährige Mitarbeitende zählen zu dürfen. Einen von ihnen durften wird dieses Jahr nach sage und schreibe 41 Jahren aufgrund seiner Pensionierung verabschieden, dies war ein sehr bewegender Tag für alle Mitarbeitenden. Auch die Ausfälle aufgrund von Krankheit und Unfall konnten 2023 tief gehalten werden. Wir sind glücklich, dass wir nicht einen einzigen Berufsunfall zu verzeichnen haben.

Aussichten 2024

Die Wirtschaftsprognosen für 2024 sind wenig optimistisch, da sind sich die Spezialisten einig. Die weltweite Situation bleibt weiterhin angespannt und bereiten einem Grossteil der Bevölkerung Sorgen, was sich wiederum im Konsumverhalten niederschlägt. Wir werden die wirtschaftliche Entwicklung im Auge behalten, aber wie gehabt in allen Bereichen effizient und motiviert weiterarbeiten.

Nächstes Jahr werden wir zudem diversen internen Projekten nachgehen und unser Qualitätsmanagement gezielt weiterentwickeln, um auch künftig den anspruchsvollen Erwartungen unserer Kunden gerecht zu werden.

Auf ein gutes und erfolgreiches 2024

Wir freuen uns darauf zusammen mit Ihnen geschätzte Kunden, Partner und Mitarbeitenden neue und interessante Projekte realisieren zu dürfen. Auf diesem Weg, danke ich unseren Mitarbeitenden, die Auftragsspitzen und Schwankungen in der Auslastung immer wieder annehmen und mit viel Flexibilität abdecken. Natürlich danken wir unseren Kunden, für welche wir unsere Produkte und Dienstleistungen herstellen und anbieten dürfen und nicht zu vergessen ein grosses Dankeschön an unsere langjährigen und treuen Lieferanten, die uns immer zuverlässig mit dem wunderbaren Werkstoff Holz versorgen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen wunderbare Festtage und für das kommende Jahr alles Gute und viel Erfolg.

Thomas von Rickenbach
Inhaber und Geschäftsführer

Starke Mitarbeitende.

Hinter jeder erfolgreichen Firma stehen starke Mitarbeitende

Massivholz zu beschaffen und zu bearbeiten ist unsere grosse Leidenschaft. In den vergangenen Jahren konnten wir uns trotz teilweise schwierigen Umständen weiter entwickeln und sogar wachsen. Unser Familienunternehmen beschäftigt rund 30 qualifizierte Mitarbeitende, sie sind und bleiben unser Erfolgsrezept. Unter der Sparte «das sagen unsere Mitarbeitenden» stellen wir Ihnen in den nächsten Monaten einige unserer Schlüsselstellen vor. Sie erzählen von ihrem Alltag, Herausforderungen und Glücksmomenten und auch, warum sie jeden Tag gerne zur Arbeit kommen. Den Anfang macht unsere Personalverantwortliche Steffi Brand.

Mitarbeitende mit Pfiff

Die vonrickenbach.swiss ag ist eine innovative und zeitgemässe Arbeitgeberin. Wir wertschätzen unsere Mitarbeitenden und versuchen auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen. Sei dies mit der Möglichkeit von Teilzeitarbeit, Homeofficetagen, Weiterbildungsmöglichkeiten oder Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb unserer Firma. Doch wie sehen uns unsere Mitarbeitenden? In den nächsten Monaten interviewen wir einige von ihnen, sie erzählen dabei von ihrem Alltag, Herausforderungen und Glücksmomenten und auch, warum sie jeden Tag gerne zur Arbeit kommen. Den Anfang macht unsere Leiterin Personal und Administration Steffi Brand.

Im Interview Steffi Brand – Leiterin Personal und Administration

Name: Steffi Brand (40 Jahre)
Position VRS: Leiterin Personal und Administration
Ausbildungen: MSc UZH in Psychologie, CAS Strategisches Human Capital Management und HR Controlling, Payroll Managerin.

Seit knapp fünf Jahren bei der vonrickenbach.swiss ag.

Interview

Steffi, was sind Deine Tätigkeiten bei VRS?
Ich bin zuständig für den gesamten Personalzyklus vom Ein- bis Austritt eines Mitarbeitenden, d.h. Personalplanung, Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden, sämtliche administrative Aufgaben, bin Ansprechperson bei arbeitsrechtlichen und sozialversicherungstechnischen Fragestellungen, organisiere und bin Teil von MA-Gesprächen, und bin beratend und unterstützend tätig bei Themen mit dem Geschäftsführer.
Ausserdem bin ich da für Fragen rund um Import und Export und bin tätig bei der Kreditor- und Debitorenbuchhaltung.

Warum hast Du dich damals entschieden, die Stelle bei VRS im Muotathal anzunehmen?
Ich machte nach der Geburt meiner Tochter eine zweijährige Arbeitspause und habe eine Stelle gesucht, bei der ich 40-50% im Personalwesen arbeiten kann. Die VRS hat mich damals überzeugt, weil es ein sehr innovatives, modern geführtes Unternehmen ist. Ich spürte schnell, dass die Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer interessant werden könnte, da er von Anfang an offen war für Erneuerungen, Modernisierungen und Anpassungen im Betrieb; auch im HR.

Du bist nun seit bald fünf Jahren bei uns. Wie würdest Du den Betrieb nach dieser Zeit gegen aussen beschreiben?
Die VRS ist ein sehr innovatives, modern geführtes und familiäres Unternehmen. Es werden wunderschöne Produkte aus Massivholz hergestellt mit modernen CNC-Maschinen, die ich so vorher noch nie gesehen habe.

Was gefällt Dir bei der VRS besonders gut?
Die Zusammenarbeit ist freundschaftlich und konstruktiv. Ich erfahre eine grosse Wertschätzung in meiner Tätigkeit und meine Stimme wird gehört. Wenn auch nicht immer alle Ideen umgesetzt werden können, so ist immer ein Dialog vorhanden und in Diskussionen können Lösungen erarbeitet werden.

Welches sind die grössten Herausforderungen für Dich im Betrieb?
Da ich 40% arbeite, ist meine Arbeitswoche rasch vorbei und angebrochene Themen bleiben jeweils bis zur Folgewoche liegen. Das Schöne ist aber, dass ich eine gesunde Work-Life-Balance trotzdem gut aufrechterhalten kann.

Kürzlich haben wir zusammen die Fringe Benefits überarbeitet. Wie beurteilst Du die Wichtigkeit von Fringe Benefits Heute und für die Zukunft?
Fringe Benefits und allgemein gute Anstellungsbedingungen sind für uns absolut notwendig. Nicht nur der Fachkräftemangel, auch der Standort Muotathal ist für die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden eine grosse Herausforderung. Wir müssen unbedingt attraktiv auf dem Arbeitsmarkt auftreten und gut zu unseren bestehenden MA schauen, damit sie sich wohlfühlen.

Welche Fringe Benefits bietet VRS seinen Mitarbeitenden an?
– Übernahme der vollen KTG-Prämie durch VRS
– Frei an Geburtstag (plus/minus 1 Monat)
– Ab 2024 führen wir REKA-Checks ein
– Ab 2024 verlängerter Mutter- und Vaterschaftsurlaub mit 100% Lohnfortzahlung
– Gratiseintritte für verschiedene Freizeiteinrichtungen
– Im Rahmen eines BGM kostenlose Früchte und Getränke
– Kostenlose Berufskleidung und Arbeitsschuhe
– Grosszügige Jubiläumsgeschenke (MA können wählen zwischen Geldbetrag und Freitagen, je nach Bedürfnis)

Was für Arbeitszeitmodelle werden bei der VRS eingesetzt?
Wir bieten ein flexibles Arbeitszeitmodell an. Unsere Mitarbeitenden können je nach Arbeitsauslastung und persönlichen Präferenzen die Dauer der Mittagspause und das Arbeitsende selbst wählen. Dies wird sehr geschätzt. Ausserdem ist die Nachfrage nach Teilzeit- Pensen stark steigend. Mittlerweile nutzen 30% unserer MA die Möglichkeit, in einem Teilzeitpensum (zwischen 40-90%) zu arbeiten.

Was sind aus HR Sicht die grossen Herausforderungen für die Zukunft, abgesehen vom viel erwähnten Fachkräftemangel an sich?
Eine grosse Herausforderung sehe ich in der sich rasch entwickelnden Künstlichen Intelligenz (KI) , der Automatisierung und Digitaltechnik. Nicht nur ich bin der Überzeugung, dass die KI eine Revolution auf dem Arbeitsmarkt (und vielem mehr) darstellen wird. Wir werden zügig mit diesem Wandel in Berührung kommen. Daraus entstehen grosse Herausforderungen in der Personalentwicklung. Wie machen wir unsere MA fit für diese Veränderungen und was müssen wir unternehmen, um am Ball zu bleiben; das werden interessante Fragestellungen werden und sind es bereits.

Zum Schluss: Was wünscht Du Dir für die Zukunft von der Arbeitgeber-, aber auch von der Arbeitnehmerseite. Generell, nicht nur auf die VRS bezogen.
Von der Arbeitgeberseite wünsche ich mir, dass die Mitarbeitenden noch stärker als wertvollstes Gut im Betrieb angesehen werden. Wir sind uns bewusst, dass jeder Stellenwechsel grosse Kosten verursacht und auch eine negative Wirkung auf bestehende Mitarbeitende hat. Daher sind die Zufriedenheit, Bindung und Gesundheit (psychisch und physisch) von Mitarbeitenden priorisiert zu betrachten und geeignete Massnahmen sind einzuleiten.
Von den Mitarbeitenden wünschte ich mir einen verstärkten Perspektivenwechsel. Damit meine ich, dass die Sichtweise der Arbeitgeberin bestenfalls oder vermehrt ebenfalls berücksichtigt wird. Eigene Wünsche, Anregungen und private Interessen stehen natürlich an oberster Stelle. In der aktuellen weltwirtschaftlichen Situation und den bestehenden Unsicherheiten ist es für die Unternehmen jedoch nicht leicht, allen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Moderner Arbeitgeber

Unser FAMILIENUNTERNEHMEN mit rund 30 gut qualifizierten Mitarbeitenden setzt auf gute Aus- und Weiterbildungen sowie attraktive Arbeitsmodelle. Das Wohl unserer Mitarbeitenden liegt uns am Herzen, denn wir wissen, dass wir zusammen mit motivierten Mitarbeitenden vieles bewirken, uns langfristig erfolgreich am Markt etablieren können und unsere grosse Leidenschaft für die Bearbeitung von Massivholz auch den künftigen Generationen weitergeben können.

Thomas von Rickenbach

Erfolgreiche Mitarbeitende.

Wir stellen vor!

In unserem letzten Blogbeitrag hatten wir über den Schreinerberuf und seine vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten gesprochen. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen drei unserer geschätzten Mitarbeitenden vor, die nach der Grundausbildung verschiedene Aus- und Weiterbildungen verfolgt haben und heute wichtige Schlüsselstellen in unserem spezialisierten Unternehmen besetzen.

Mitarbeiter mit Weitblick

Daniel Kronenberg, Théo Martin und Flavio Bächtold sind wertvolle Mitarbeitende der vonrickenbach.swiss ag. Sie alle haben eines gemeinsam – nach der Grundausbildung des Schreiners haben sie sich kontinuierlich weitergebildet und besetzen heute wichtige Schlüsselstellen in unserem Unternehmen. Welches dies sind und warum sie diesen Weg gewählt haben, erfahren Sie im anschliessenden Interview.

Wir stellen vor – Schreiner mit Weitblick

Kronenberg Daniel (DK)

Alter: 36
Funktion bei VRS: Verkauf und Projektleitung, Leanmanagement, Interne Projekte
Grundausbildung: Schreiner EFZ
Weiterbildungen: Bachelor of Science in Holztechnik, Vertiefungsrichtung Process and Product Management.

Name/Vorname: Bächtold Flavio (FB)

Alter: 33
Funktion bei VRS: Bereichsleiter Rohfertigung, Avor und Einkauf, Lehrlingsausbildung
Grundausbildung: Schreiner EFZ
Weiterbildungen: Produktionsleiter Schreinerei mit Eidg. Fachausweis

Martin Théo (TM)

Alter: 29
Funktion bei VRS: Praktikant (Studium BSc Holztechnik)
Grundausbildung: Schreiner EFZ
Weiterbildungen: Diplomausbildung Restaurierung bewegliches Kulturerbe, Studium BSc Holztechnik.

Interview

Liebe Mitarbeitende, im letzten Blogbeitrag haben wir unsere Leser über den Schreinerberuf und die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten informiert. Heute möchten wir etwas mehr dazu erfahren und haben euch deshalb zu diesem Interview eingeladen.

Ihr habt bei der Berufswahl (Grundausbildung) den Beruf des Schreiners gewählt. Warum habt ihr euch damals für den Beruf entschieden?

DK: Meine Eltern haben ein Haus gebaut, als ich in der Oberstufe war. Wir waren oft auf der Baustelle, um den Baufortschritt zu beobachten. Die Arbeit des Schreiners hat mir jeweils besonders imponiert, weil aus einem rohen Bauwerk am Ende des Tages immer irgendetwas Schönes entstand. Von da an war klar, dass ich auch mal Schreiner werden will.

BF: Bei der Berufswahl habe ich in mehrere handwerklichen Berufe reingeschnuppert. Mir war schnell klar, dass ich einen Beruf mit dem Werkstoff Holz erlernen möchte. Die Vielseitigkeit der Materialien und deren Bearbeitung durch technische Präzisionsmaschinen haben mich damals wie heute beeindruckt.

TM: Als ich klein war, hat mir der Bastelunterricht in der Primarschule am meisten Spass gemacht. Zudem habe ich es geliebt meinem Papa und meinen Grossvätern beim Basteln zu helfen. Nach verschiedenen Schnupperlehren als Schreiner, Zimmermann, Koch und Bäcker habe ich mich dann für eine Möbelschreinerlehre entschieden, statt das Gymnasium zu besuchen.

 

War für euch damals schon klar, dass ihr euch nach der Grundausbildung weiterbilden möchtet? Falls nein, was hat euch später motiviert weiterführende Schulen zu besuchen?

DK: Das hat sich während der Lehrzeit ergeben. So schön die Arbeit des Schreiners auch ist, haben mich die Abläufe und Prozesse hinter der eigentlichen Schreinerarbeit immer schon fasziniert. Nach der Lehre habe ich mir intensiv überlegt, ob ich etwas komplett anderes machen, oder der Branche treu bleiben soll. Schlussendlich habe ich mich für den «hölzigen» Weg entschieden, damit ich meine Erfahrungen aus der Lehrzeit weiter einbringen konnte.

BF: Ja, ich konnte mir schon vor der Grundbildung vorstellen, mich weiterzubilden. Nach der Berufslehre interessierte mich vor allem die CNC-Technik. Nach betriebsinternen Weiterbildungen und einigen Jahren Berufserfahrung suchte ich eine neue Herausforderung und entschied mich für eine Weiterbildung.

TM: Da ich als Kind die Schule nicht besonders mochte, konnte ich mir nicht vorstellen, nach meiner Lehre weiter zu studieren. Aber als ich während meiner Grundausbildung die Berufsschule besuchte, merkte ich, dass Lernen keine mühsame Angelegenheit mehr ist, sondern echte Leidenschaft sein kann, wenn man liebt, was man macht. Jetzt habe ich den Drang, immer weiter lernen zu wollen.

 

Welche Weiterbildungen habt ihr gemacht? Wo und wie lange haben diese gedauert?

DK: nach der Vollzeit Berufsmatura, die ein Jahr dauerte, habe ich das Vollzeitstudium zum Holzingenieur an der BFH AHB Biel, (6 Semester Schule und ein Semester Praktikum) und anschliessend berufsbegleitend während 4 Semestern den MAS Supply Chain & Operations Management an der ZHAW Winterthur absolviert.

BF: Ich habe den Produktionsleiter Schreinerei mit Eidgenössischem Fachausweis, berufsbegleitend während drei Jahren an der höheren Fachschule Bürgenstock abgeschlossen.

TM: Während zwei Jahren habe ich eine Weiterbildung für die Restaurierung von beweglichem Kulturerbe, mit Spezialisierung der Restauration und Reproduktion von antiken Möbeln, in Nancy (Frankreich) absolviert. Zurzeit bin ich an der Weiterbildung zum Holzingenieur, BSc in Holztechnik mit Fachrichtung «Process and Product Management» an der Berner Fachhochschule in Biel. Diese Weiterbildung dauert insgesamt vier Jahre inklusive einem zehnmonatigen Praktikum, welches ich glücklicherweise bei der vonrickenbach.swiss ag ableisten darf.

 

Wurdet Ihr von Eurem Arbeitgeber während der Weiterbildung unterstützt?

DK: Während des Vollzeitstudiums hatte ich keine finanzielle Unterstützung, während dem MAS wurde ich finanziell unterstützt und durfte ein Teil der Schulzeit als Arbeitszeit eintragen.

BF: Ich konnte die Weiterbildung berufsbegleitend besuchen, dies war sowohl für mich wie auch für die Firma eine gute Lösung. Ausserdem hat mich die vonrickenbach.swiss ag finanziell unterstützt.

 

Welche Vorteile habt ihr heute im Job dank diesen Weiterbildungen?

DK: Wenn man einen Beruf von der Pike auf erlernt hat und sich breitgefächert weiterbildet, stehen einem unglaublich viele Türen offen, sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Branche. Mit jeder Weiterbildung lernt man zudem neue Leute aus dem direkten oder indirekten Berufsumfeld kennen ein solch breites Netzwerk ist unbezahlbar. Eine handwerkliche Grundausbildung kombiniert mit passenden Weiterbildungen ermöglicht einen guten Mix aus Theorie- und Praxiswissen, um die alltäglichen Herausforderungen am Arbeitsplatz meistern zu können.

BF: Dank meiner Weiterbildung kann ich heute Tätigkeiten und Funktionen im Betrieb ausführen, die ohne nicht möglich wären. Da die Weiterbildung ausserdem sehr praxisorientiert war, profitiere ich täglich vom Erlernten. Die Weiterbildung hatte auch positiven Einfluss auf meine Persönlichkeitsentwicklung.

Werden diese Weiterbildungen vorwiegend von jungen Menschen genutzt?

DK: Beim Vollzeitstudium schon, die meisten beginnen direkt nach der Lehre oder nach einigen wenigen Jahren Berufserfahrung. Beim MAS waren die Teilnehmenden bunt gemischt, von Mitte 20 bis Ende 50, quer durch alle Branchen und Positionen.

 

Welchen Tipp würdet ihr angehenden Schreinerlehrlingen geben?

BF: Sich zuerst voll auf die Berufslehre zu konzentrieren, den diese ist die Basis von späteren Weiterbildungen. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass ein paar Jahre Berufserfahrung nach Abschluss der Lehre, nicht falsch sind. Als gelernter Schreiner gibt es vielfältige und gute Möglichkeiten sich laufend weiterzubilden.

 

Was würdet ihr heute anders machen, wenn ihr das Rad nochmals zurückdrehen könntet? (früher Weiterbildungen machen oder eine andere Richtung?)

BF: Rückblickend würde ich nicht viel anders machen. Ich würde vielleicht den Bezug zur Praxis während der Weiterbildung früher suchen im Betrieb. Ich war mehrheitlich noch in der Produktion tätig, während ich die Weiterbildung absolvierte.

TM: Ich würde nichts anders machen, alle Erfahrungen haben sich gelohnt und helfen mir heute in irgendeiner Weise.

 

Gibt es noch Weiterbildungen / Ziele, die ihr für die nächsten Jahre erreichen möchtet?

DK: Zurzeit bin ich ganz zufrieden und stelle andere Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Selbstverständlich hat man aber nie ausgelernt. Irgendwann möchte ich noch eine Weiterbildung in Richtung Betriebswirtschaft und/ oder Informatik machen.

BF: Im Moment nicht. Es gibt betriebsintern immer wieder neue und spannende Herausforderungen, denen ich mich gerne stelle. Falls ich jedoch mal eine neue Funktion/Tätigkeit/Beruf ausüben möchte, kann ich mir eine spezifische Weiterbildung durchaus vorstellen.

TM: als eine weitere mögliche Weiterbildung fände ich EMBA «Executive Master of Business Administration» interessant. Ich möchte auf jeden Fall aktiv an der Entwicklung und Einsatz von neuen Technologien in der Holzbranche teilnehmen.

 

Wo/wie seht ihr den Schreinerberuf mittel-/langfristig?

DK: Längerfristig wird sich der Schreinerberuf noch weiter in Richtung Digitalisierung und Automatisierung entwickeln. Die Anforderungen an die jungen Berufsleute werden zunehmen, der Beruf wird einen Teil seines traditionellen Charakters verlieren.

BF: Wie viele andere handwerkliche Berufe wird auch der Schreinerberuf immer digitaler und technischer. Informatik und technisches Verständnis werden dabei immer wichtiger. Dieser Aspekt kann für Lehrstellensuchende, die sich vielleicht noch nicht mit einem handwerklichen Beruf auseinandergesetzt haben, sehr interessant sein und den Beruf für sie attraktiver machen.

TM: Ich sehe das ähnlich. Während sich die Produktionstechnologien beispielsweise in der Automobilbranche in den letzten 50 Jahren rasant entwickelt haben, ist der Schreinerberuf in seinen Arbeitsmethoden eher traditionell geblieben. Trotz eines gewissen Entwicklungsrückstands befindet sich die Holzbranche seit einigen Jahren jedoch rasant im Aufschwung. Die CNC-Maschinen, die vor noch nicht allzu langer Zeit als Hightech-Werkzeuge angesehen wurden, sind heute praktisch in jedem holzverarbeitenden Betrieb zu finden. Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt klar auf dem Einsatz von Robotern und der Digitalisierung in der Produktion. Bereits werden viele Arbeitsgänge automatisiert, der Beruf des Schreiners wird künftig körperlich sicher weniger streng, die Freude am Werkstoff Holz, Kreativität und Vorstellungskraft werden aber auch künftig gefragt sein.

Moderner Arbeitgeber

Wie wir oben lesen konnten, ermöglicht der Beruf des Schreiners vielseitige und interessante Weiterbildungen. Unser FAMILIENUNTERNEHMEN mit rund 30 gut qualifizierten Mitarbeitenden setzt auf gute Aus- und Weiterbildungen sowie attraktive Arbeitsmodelle. Das Wohl unserer Mitarbeitenden liegt uns am Herzen, denn wir wissen, dass wir zusammen mit motivierten Mitarbeitenden vieles bewirken, uns langfristig erfolgreich am Markt etablieren können und unsere grosse Leidenschaft für die Bearbeitung von Massivholz auch den künftigen Generationen weitergeben können.

Thomas von Rickenbach
Inhaber und Geschäftsführer

Vom Schreiner bis zum Master

Schreinerberuf ein Handwerk mit Zukunft

Der Beruf des Schreiners vereint modernste Technologie mit traditionellem Handwerk und ermöglicht eine vielseitige berufliche Zukunft mit interessanten Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Trotz all den positiven Eigenschaften des Schreinerberufs leidet auch unsere Branche unter dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel. Der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) will Aus- und Weiterbildungen weiter aktualisieren, um den Beruf noch attraktiver zu gestalten.

Fehlende Hände

Eigentlich darf man sich nicht beklagen und doch führt die gute Auslastung unserer Branche zu einem Fachkräftemangel. Auch ist es nicht mehr so einfach junge Menschen für den Schreinerberuf, oder generell für handwerkliche Berufe zu motivieren.
Vermehrt zieht es Jugendliche in Richtung kaufmännischer Berufe oder weiterführende Schulen. Die Gründe dafür sind meist, dass handwerkliche Berufe als unattraktiv, die Arbeit als streng und schmutzig und oft als schlechter bezahlt beurteilt werden. Doch gut ausgebildete Handwerker sind gesucht und die Weiterbildungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Ein Schreiner beispielsweise hat die Möglichkeit seine Laufbahn bis zum Masterstudiengang auszubauen.

Die Gewinnung von neuen Fachkräften insbesondere von Lernenden, ist also von grosser Wichtigkeit. Um als Branche für Jugendliche, die sich aktuell mit der Berufswahl beschäftigen, aufzufallen, unternimmt der VSSM einiges.

Schreinerlehre mit Zukunft

Als eine der wichtigsten langfristigen Massnahmen sieht der Verband die Revision der Grundbildung und die Reform der höheren Berufsbildung mit dem Ziel junge Menschen für den vielseitigen, nachhaltigen und zukunftsgerichteten Beruf zu begeistern. Im Jahr 2028 werden die ersten Lernenden mit der neuen Lehre starten können. Aber auch in der Weiterbildung soll das Angebot ausgebaut werden und der Zugang für Quereinsteigende besser ermöglicht werden. Beide Prozesse werden jedoch erst in ein paar Jahren zum Tragen kommen, deshalb sind kurz- und mittelfristige Massnahmen erforderlich.

Traumjob Schreinerberuf

Auf der Informationsplattform www.traumjob-schreiner.ch sind alle relevanten Informationen rund um den spannenden Schreiner-Beruf kurz, kompakt und zielgruppengerecht aufbereitet. Der neue Web-Auftritt bildet das Herzstück der Nachwuchsoffensive des VSSM. Doch auch wir als Arbeitsgeber sind gefordert und versuchen mit verschiedenen Massnahmen neue Mitarbeitende und Lernende zu gewinnen.

Am Zukunftstag 2022 beispielsweise haben über 300 Schreinerbetriebe Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben «Schreinerluft » zu schnuppern und der Andrang war erfreulich gross. Auch wir durften Schulkindern die Welt der Massivholzverarbeitung an diesem Tag und auch in individuellen Schnupperwochen näherbringen und wer weiss, vielleicht wird eines davon schon bald eine Schreinerlehre bei uns beginnen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Was viele nicht wissen, die Laufbahnmöglichkeiten nach der Schreinerausbildung sind vielfältig. Nicht nur der VSSM hat ein breites Ausbildungsangebot , welches vom Fachmonteur/In bis zum Schreinermeister/In mit Eidg. Diplom geht. Auch die Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau bietet beispielsweise höhere Fachausbildungen als dipl. Techniker/In HF Holztechnik an. Ebenso können dort Bachelor und Masterstudiengänge im Bereich Holztechnik, Bauingenieurwesen und Architektur absolviert werden. Weitere Möglichkeiten finden sich an der Höheren Fachschule für Technik und Gestaltung in Zug HFTG.

Leidenschaft Massivholz

Der Beruf des Schreiners ermöglicht eine vielseitige berufliche Zukunft. Voraussetzung sind die Freude am Planen, Gestalten und Umsetzen, vorallem aber die Liebe und Leidenschaft zum Werkstoff Holz . Die vonrickenbach.swiss ag ist stolzer Lehrbetrieb und dies bereits seit vielen Jahren. Es ist uns ein grosses Anliegen der nächsten Generation unser Wissen und vor allem unsere grosse Leidenschaft für die Bearbeitung von Massivholz weiterzugeben. Ebenfalls setzen wir auf gute Aus- und Weiterbildungen sowie attraktive Arbeitsmodelle für unsere Mitarbeitenden. Wir wollen auch künftig ein innovativer und guter Arbeitgeber sein.

Thomas von Rickenbach
Inhaber und Geschäftsführer

Auftrennsäge FlexiRip JrionLine.

Auftrennsäge FlexiRip JrionLine: Die universelle Längskreissäge

Anfang Februar wurde die neue Auftrennsäge FlexiRip Jrion Line angeliefert, eine universelle Längskreissäge und ein wahres Multitalent, überall dort wo Bohlen, Bretter oder Platten zugeschnitten werden. Zusammen mit unserer neuen Opticut C700 + bildet sie ein ideales Gespann, um den Massivholzzuschnitt künftig noch effizienter und trotzdem flexibel zu erledigen.

LÄNGSKREISSÄGE Jrion HFS 6200

Auf der Längskreissäge werden ganze Bretter oder abgekappte Bretter in sogenannte Lamellen zugeschnitten. Je nach Produkt variiert die Breite von wenigen Millimetern bis zum maximal möglichen Zuschnitt-Mass der Maschine.

Die universelle Längskreissäge Jrion HFS steht für universelle Einsatzmöglichkeiten, überall dort, wo Bohlen, Bretter oder Platten zugeschnitten werden. Da die Säge Jrion HFS 6200 mit Jahrgang 1991 etwas in die Jahre gekommen ist, wurde sie nun mit der modernen „FlexiRip Jrion Line“ vom Hersteller Weinig ersetzt.

Auftrennsäge FlexiRip JrionLine: Die universelle Längskreissäge

Bei unserer Wahl für eine Neuanschaffung haben uns die zahlreichen positiven Faktoren der FlexiRip JrionLine überzeugt:

  • Flexibel einsetzbar.
  • Komfortable Ein-Mann-Bedienung.
  • Durch den flexiblen, automatischen und präzisen Parallelanschlag kann eine hohe Holzausbeute erreicht werden.
  • Die Schnittlänge von 6200mm, ermöglicht das Zuschneiden von langen Teilen, beispielsweise Holz für Konferenztische oder Handläufe.
  • Möglichkeit zur Vorprogrammierung von verschiedenen Breiten oder das Importieren von Stücklisten bei Serienteilen.
  • Erhöhte Arbeitssicherheit und Ergonomie durch, Niederhalter, Schnittfugenverschlusssystem und Kugelplatten auf dem Maschinentisch.
  • Wartungsarm da neu
  • Robuste Bauweise für den harten Einsatz und einer langen Lebensdauer

Zusammen mit unserer neuen Opticut C700+ bildet sie ein ideales Gespann, um den Massivholzzuschnitt effizient und trotzdem flexibel zu erledigen.

Gut zu wissen

Perfektes Sägewagenkonzept

Das Führungssystem des Sägewagens ist deutlich optimiert für noch höhere Schnittqualität: Der Sägewagen wird über seitliche Rollen auf verschleissfreien, gehärteten und geschliffenen Gleiswellen geführt. Bei zu hohem Schnittdruck wird das Anti-Blockiersystem automatisch aktiv. Dieses Konzept sorgt für einen spielfreien Lauf und für eine große Schnittgenauigkeit im 1/10-mm-Bereich. Gleichzeitig ist optimale Sicherheit garantiert.

Exakter Positionieranschlag

Dies sorgt für ein gleichmäßiges, sanftes Verfahren und genaueste Maßeinhaltung auch bei schweren Werkstücken. Die ergonomisch angeordneten Joysticks und die große Massanzeige im Display ermöglicht dem Bediener ein effizientes Arbeiten.

 

Praktischer Maschinentischbelag

Die vorderen Maschinentischelemente bestehen aus speziell gleitfähigem, abriebfestem Kunststoff, was ein leichtes Verschieben und Ausrichten schwerer Werkstücke gewährleistet. Darüber hinaus sind die Kunststoffauflagen seitlich prismiert. Sie ermöglichen das bequeme Einstecken diverser Optionen (z. B. Kugelplatten, Gehrungsschablonen, Winkelanschlag usw.) an jeder beliebigen Stelle des Maschinentisches.

Investitionen für eine sichere Zukunft

Die Neuanschaffung der OptiCutC700+ und der FlexiRipp erlaubt es uns Massivholzzuschnitte künftig noch effizienter und flexibler zu erledigen. Die laufende Weiterentwicklung unserer Firma macht Ersatzinvestitionen in bestehende Anlagen unumgänglich und hilft uns zudem die Arbeitssicherheit unserer Mitarbeitenden bestmöglich zu gewährleisten.

Seit Generationen beschafft und bearbeitet unser Familienunternehmen mit viel Leidenschaft und Innovationskraft Massivholz. Modernste Technologie , Schweizer Qualität, unser Designanspruch und unser grosses Knowhow lassen auch bei der Umsetzung von anspruchsvollen Projekten keine Wünsche offen.

Thomas von Rickenbach
Inhaber und Geschäftsführer

vonrickenbach.swiss ag
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